Ist Teflon giftig?

Teflon - wir alle haben davon gehört, aber ist es wirklich so unschädlich, wie es scheint? In diesem Artikel werden wir die Frage "Ist Teflon giftig?" gründlich untersuchen und die Gängigsten Meinungen zum Thema beleuchten

PTFE Teflon Molekül

Was ist Teflon?

Teflon ist ein synthetisches Polymer, also ein Kunststoff. Auch PTFE genannt ist das Material für seine Antihaft-Eigenschaften bekannt. Entdeckt von Chemiker Roy Plunkett, hat es sich in Pfannen, Kochgeschirr und sogar als Beschichtung für Kleidung einen Namen gemacht.

Da RePan sich als erste Priorität die (ökologische) Nachhaltigkeit gesetzt hat, haben wir auch einiges Recherchiert und mit Experten darüber gesprochen. Unser Fazit:

Die Giftigkeit von Teflon ist ein Mythos, hat aber seine Geschichte

1. Die Geschichte von Teflon

Herstellung von Teflon Pfannen

PTFE beschichtete Pfannen werden seit 1955 täglich auf der ganzen Welt eingesetzt. - Das waren noch andere Zeiten! Und von da her kommt auch das Gerücht. Stell dir vor du hast ein Material, dass kaum an etwas haftet, Öl, Wasser, Säuren, Basen strotzt und das gar unter Hitzeeinwirkung - Wie bringt man PTFE also an ein Material an? Oder sogar auf Metall als andere Materialklasse!? - Genau, vieel Chemie.

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Uber die qualitat

2. Die Giftigkeit von Teflon

PFOA, GenX, APEO - die Übeltäter​

Nicht das Material selbst, sondern die damals verwendeten Produktionsmittel waren giftig. Zum Beispiel Perfluoroctansäure (PFOA) war früher ein Schlüsselbestandteil bei der Herstellung von Teflon. Dieser Stoff ist schon länger in Europa verboten. PFOA und ähnliche sind nicht nur gesundheitsschädigend oder gar kanzerogen, sondern diese wurden auch direkt in die Gewässer abgeleitet (daher der Film "Dark Waters 2019").

Heute ist die Herstellung von Teflonpfannen nicht mehr nur Chemie, sondern ein struktureller, schrittweiser Aufbau mit streng geprüften, viel einfacheren herausgefilterten Betriebsmitteln.

" Teflon, oder PTFE selbst könntest du jeden Tag schalenweise zum Frühstück verspeisen. Es reagiert nicht mit dem Körper und ginge einfach durch dich durch - wie z.B. Sand auch. "

- Kann dir dein vertrauter Chemiker bestätigen

PFTE hat aber auch Nachteile

- Die aber mit Relativierung nicht weiter schlimm sind.

1.

Überhitzung und Teflon-Dämpfe

Ein Hauptanliegen im Zusammenhang mit Teflonpfannen ist die Überhitzung. Eine Überhitzung tritt aber nur dann auf, wenn man die Pfanne ohne Inhalt oder Öl auf dem Herd vergisst. Bei Temperaturen über 300 Grad Celsius beginnt Teflon zu zerfallen und gibt gefährliche Dämpfe ab. Diese Dämpfe können zu einer sogenannten Teflon-Grippe führen, die grippeähnliche Symptome verursacht. Der schlimmste je aufgezeichnete Fall beläuft sich auf zwei Tage Fieber, wobei der Unglückliche während dem Kochen eingeschlafen ist (Shimizu T, 2012)

Kochsalz ist giftiger als Teflon

Ein chemischer Vergleich: Wenn du die Pfannen ohne Inhalt auf über 300°C überhitzt, also quasi rauchst, dann bekommst Fieber. Wenn du dies allerdings mit alltäglichem Kochsalz machst (NaCl), dann hasst du deutlich giftigere Chlorgase produziert! Deshalb: Wer seine Pfanne nie leer erhitzt und vergisst und unterhalb dieser Temperatur bleibt hat nichts zu befürchten.

2.

Teflon Umweltauswirkungen

Was Produziert wird muss auch wieder entsorgt werden und landet unweigerlich teils in der Umwelt. Hier wird der Vorteil vom inerten Teflon auch gleichzeitig zu einem Nachteil. PFTE reagiert nicht mit dem Essen, unserem Körper und auch nicht mit der Natur - es baut sich also auch nicht schnell ab.

Aber wie relevant ist die Menge im Vergleich? Eine Pfanne hat rund 2 Gramm PFTE in der Beschichtung. Auch wenn Bruchteile davon in der Natur landen, liegen die Moleküle eben dort - 2000 Jährige Römertöpfte aus Keramik im Boden schadeten auch noch niemenden, nicht?

2g Beschichtung statt 1kg Metall

Statt 1000g Metall mit viel (fossiler) Energie einzuschmelzen und in Fernost wieder zu einer Pfanne zu produzieren ist viel Schlimmer als ein Bruchteil von 2g Beschichtung der Natur landet.

Zusätzlich: Durch das gezielte entfernen von alter Beschichtung kann der Abrieb gezielt vernichtet werden - das passiert im normalen Metallrecycling nicht. Ein weiterer Vorteil von Neubeschichtung.

Macht Sinn, oder?

PTFE Beschichtungs Alternative?

- Ein Vergleich

Edelstahl

Unbeschichtete Pfannen können ein Leben lang halten, sind sehr gut mit Stahlwolle gereinigt und zerkratzen nicht. Allerindings ist viel Öl notwendig und es sitzt quasi alles an in der Pfanne. Die Pfannen müssen vorgeheizt werden und trotzdem sitzt quasi jedes Gemüse oder Fleisch beim Braten an. Fisch kann man glatt vergessen.

Gusseisen

Blankes Gusseisen kann ein Leben lang halten und hat mit einem Trick auch einen Anti-Hafteffekt. Aber sie müssen regelmässig mit Öl eingebrannt werden, sollten nicht mit Seife gereinigt und sind sehr schwer. Wer offen dem Umgang damit zu lernen, dann empfielt gar RePan Gusseisenpfanne - für die knusprigste Rösti - aber mit viel Fett 😉

Keramik

"Keramik" Beschichtung sehen wir als schlechtere Variante:
Erstens, der Anti-hafteffekt basiert auf Silikonölen, die überraschend schnell auswaschen. Wir finden deshalb so viele, quasi neue Keramikpfannen im Schrott! Zweitens zergeht Keramik oder der Silikon (auch Kunststoff) genau so wenig in der Natur wie PTFE und zu guter letzt konsumieren wir dadurch einfach Silikone. Was soll daran besser sein?

Emaille

Der alte Hase ist sehr hart. Allerdings brennt so gut wie alles an und kann gar absplitten. Leider werden heute auch Gusseisenpfannen mit Emaille beschichtet - lasst das lieber Blank, denn dann hält es ein Leben lang!

Teflon

PTFE Beschichtung ist leicht zu reinigen, ist der Alleskönner und gar Fisch, Crêpe oder Ei brennt kaum an. Allerdings darf man keine Metallgabeln oder Löffel in der Pfanne verwenden und darf die Pfanne nicht (leer) auf dem Herd vergessen.

Für RePan ganz klar der meistkönnende und relevanteste für die Neubeschichtung!

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