Das Problem

Jedes Jahr werfen wir in der Schweiz etwa 1.000.000 Pfannen weg. Dabei sind die meisten Pfannen – abgesehen von ihrer Antihaftbeschichtung – noch völlig intakt (ca. 87%). Da wir trotz entsorgter Pfannen noch Kochen und Essen müssen, werden sie in der Regel durch neue Pfannen ersetzt. Mit diesem vermeidbaren Konsum geht eine energieintensive und umweltbelastende Produktion einher. Besonders problematisch ist dabei der Bergbau, der Berge durchlöchert und abträgt, um die Metalle zu gewinnen, aus denen die Pfannen gebaut sind.

Zu den erwähnten Problemen, welche die Herstellung von Pfannen mit sich bringt, gesellen sich weitere problematische Praktiken. Da die Bergwerke rund um den Globus angesiedelt sind und handelsübliche Pfannen meist in Asien produziert werden, werden weite Transportwege zurückgelegt, bevor die Pfannen ihren Platz in den schweizer Küchen finden. Die Produktion und der Transport von Pfannen ist also insgesamt sehr Energie- und CO2-intensiv. Vor dem Hintergrund der Klimaerhitzung und schwindenden Ressourcen stellt diese Tatsache ein echte Herausforderung dar, der wir uns annehmen möchten.

Durch die Verwüstung ganzer Landschaften zerstört der Bergbau das Habitat etlicher Tiere und Pflanzen. Auch für die Menschen hat die Metallgewinnung katastrophale Konsequenzen. Um Minen Platz zu machen, werden nicht nur ländliche Bevölkerungsgruppen gewaltvoll aus ihrer Heimat vertrieben, sondern im Bergbau auch verschiedenste Chemikalien freigesetzt. Diese verschmutzen die Luft und geraten als Säuren, Laugen oder Lösungsmittel in das Grundwasser, was wiederum die Gesundheit der Menschen schädigt.  

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